Alle 15 Minuten. Egal wo.
Maya kam zu mir vollständig erschöpft. Sie fror – eine Kälte, die von innen kam, bis auf die Knochen. Sie konnte nicht schlafen, obwohl sie todmüde war. Und morgens, wenn sie eigentlich hätte aufstehen können: Wozu? Hat ja keinen Sinn. Das waren ihre Worte.
Jede Aufgabe des Alltags war eine Qual. Sie schleppte sich durch. Keine Freude. Keine Energie. Kaum noch Gefühle – nur dieses unkontrollierbare Weinen, das sie überrollte, wann immer es wollte.
Sie trauerte. Das war klar.
Aber was ich in ihrem Energiefeld fand, war mehr als Trauer.
Inhalt
1. Trauer ist kein Fehler – aber manchmal steckt mehr dahinter
2. Der Schock – das, was zuerst sichtbar war
3. Mitten in der Arbeit: wenn die Energie nicht so fliesst, wie sie sollte
4. Was Besetzungen mit Trauer machen
5. Was sich in der Sitzung zeigte – und veränderte
6. Wenn Trauer zur Depression wird
7. Zeichen, dass mehr dahinterstecken könnte
8. Der nächste Schritt
1. Trauer ist kein Fehler – aber manchmal steckt mehr dahinter

Trauer gehört zum Leben. Sie ist der natürliche Weg, wie wir einen Verlust verarbeiten – in Wellen, mit Tränen, mit stillen Momenten und mit der Zeit ein langsames Leichterwerden.
Eine Anmerkung, die mir wichtig ist: Trauer um ein Tier wird im Aussen oft nicht ernst genommen. Kleingeredet. Als wäre dieser Abschied weniger schmerzhaft, weniger berechtigt. Dabei kann der Verlust eines geliebten Tieres genauso schmerzhaft sein wie der Verlust eines Menschen – weil die Bindung genauso real war.
Trauer ist Trauer. Was zählt, ist die Verbindung – nicht die Spezies. Das darf niemand von aussen bewerten. Gesunde Trauer bewegt sich. Sie hat Wellen. Sie wird mit der Zeit nicht kleiner, aber sie wird tragbarer.
Wenn Trauer sich aber nicht mehr bewegt – wenn sie drückt, kreist, handlungsunfähig macht – dann lohnt es sich, tiefer hinzuschauen. Nicht weil mit der Trauer etwas falsch ist. Sondern weil manchmal etwas anderes zusätzlich im Feld wirkt, das verhindert, dass sie fliessen kann.
2. Der Schock – das, was zuerst sichtbar war

Als Maya zu mir kam, war das Erste, was ich in ihrem Energiefeld wahrnahm, ein Schock.
Schock ist energetisch eine massive Blockade. Er legt sich über Chakras und Meridiane, er unterbricht den natürlichen Energiefluss – und du fällst buchstäblich aus deiner Mitte heraus. Eine Kälte bis auf die Knochen, die von innen kommt – nicht von aussen. Das Nicht-schlafen-Können trotz totaler Erschöpfung, das Gefühl, neben sich zu stehen. Das können Zeichen sein, dass dein System unter einem Schock steht.
Ähnliche Symptome zeigen sich übrigens auch bei Besetzungen; die Unterscheidung braucht Erfahrung und Präzision.
Ich begann damit, den Schock zu lösen. Und tatsächlich – es gab eine erste Erleichterung. Maya konnte wieder etwas besser atmen. Ein leises Aufatmen, ein kleines Loslassen.
Aber die Weinanfälle blieben.
3. Mitten in der Arbeit: wenn die Energie nicht so fliesst, wie sie sollte
Das ist der Moment, auf den ich als Clearingpraktikerin besonders achte.
Wenn ein Schock sich löst, gibt es eine bestimmte Qualität, wie die Energie danach fliesst. Etwas öffnet sich. Der Körper atmet tiefer. Das System kommt wieder in Bewegung.
Bei Maya war das anders. Etwas wollte nicht fliessen. Mitten in der Arbeit spürte ich: Das war noch nicht alles. Da ist noch etwas, das dieses System von innen festhält.
Ich ging tiefer. Und dann sah ich es:
Besetzungen. Mehrere. Wortwörtlich im Körper verhakt. Dazu Implantate – Verschraubungen, die sich festgekrallt hatten. Diese Energien haben eines gemeinsam: Sie wollen nicht, dass es dir besser geht.
Und Seelen, die noch nicht ans Licht gefunden hatten – sie waren noch präsent. Wichtig: Diese Seelen zähle ich nicht zu den Besetzungen. Das sind zwei grundlegend verschiedene Kategorien. Besetzungen sind unlichte Wesen, die dem Energiefeld schaden. Seelen, die noch nicht ans Licht fanden, tragen oft einfach noch keine Ruhe – sie dürfen begleitet und ans Licht geführt werden.
Schock bringt dich aus deiner Mitte – und diesen Moment nutzen unlichte Wesen schamlos aus. Das Energiesystem ist geschwächt, die Schutzschicht dünner. Genau dann können sie andocken.

4. Was Besetzungen mit Trauer machen
Trauer öffnet uns. Das ist ihr Wesen – sie macht uns durchlässig, für Erinnerungen, für Schmerz, für das, was war und nicht mehr ist. Diese Öffnung ist notwendig. Aber sie macht das Energiefeld auch verletzlicher.
Wenn Besetzungen in diesem geschwächten Feld aktiv sind, blockieren sie die Trauer – nicht von aussen, sondern von innen. Die Emotionen können nicht mehr fliessen. Man versucht zu trauern. Man weint. Aber es löst sich nichts. Es staut sich nur.
Weil da etwas sitzt, das genau das verhindert.
Und irgendwann verliert man sich selbst dabei. Man findet sich nicht mehr. Man weiss nicht mehr, wer man ist – jenseits dieses Schmerzes. Genau das war Mayas Erleben.
Was Besetzungen genau sind und wie sie entstehen, erkläre ich ausführlich in meinem Artikel über Besetzungen: Wenn eine fremde Präsenz dein Leben übernimmt
5. Was sich in der Sitzung zeigte – und veränderte
Maya sass mir gegenüber mit hängendem Kopf, rundem Rücken. Grau im Gesicht. Weinend. Eine Person, die sich durch jede Minute schleppt und nicht mehr weiss, wofür.
Diese Sitzung war keine leichte. Ich brauchte jedes Tool, das mir zur Verfügung stand. Die Besetzungen sassen tief, die Verschraubungen hatten sich festgesetzt. Es war keine Frage von fünf Minuten – und danach ist alles gelöst.
Und dann – irgendwo in der Mitte dieser Arbeit – lief meine Katze ins Bild.
Sie entdeckte meine energetischen Sprays auf dem Tisch, beschnupperte sie intensiv und mit sichtlicher Begeisterung – und legte sich dann einfach dazu.
Maya widmete sich ihr. Mit Wärme. Mit einem echten Lächeln, das aus dem Nichts kam.
Das war der Wendepunkt. Die Tränen wurden weniger. Hörten auf.
Am Ende der Sitzung sass vor mir eine andere Maya. Aufrechte Haltung, gerade Schultern. Das Blut zirkulierte wieder, die natürliche Wärme war zurück. Ihr Gesicht hatte eine belebte, gesunde Farbe bekommen und ihre Augen einen schönen Glanz.
Sie sagte, sie fühle sich der Trauer gewachsen.
Wenn das Energiesystem sich nach einer intensiven Clearing-Sitzung entspannt, kommt oft eine angenehme Müdigkeit. Genau das geschah. Maya ging früh ins Bett. Schlief besser als in den Nächten zuvor.
Keine einzige Heulattacke mehr.
Das bedeutet nicht, dass die Trauer weg ist. Das ist nicht das Ziel. Das Ziel ist: dass die Trauer sich wieder bewegen darf. Dass man weinen kann – und danach wieder auftauchen. Dass man sich durch die Trauer hindurchfindet, statt darin zu versinken.
6. Wenn Trauer zur Depression wird
Maya sagte am Ende selbst: Ohne dies alles zu lösen, wäre sie depressiv geworden. Weil man sich selbst nicht mehr findet.
Das trifft es genau.
Ich durfte schon mehr als einmal energetisch mit Menschen arbeiten, die sich zu dem Zeitpunkt in einer psychiatrischen Klinik befanden – mit einer Diagnose wie Depression. In einigen dieser Fälle entdeckte ich energetisch zusätzlich eine Besetzung. Und wenn ich sie lösen durfte, wurde mir danach berichtet – von Angehörigen oder von den Personen selbst –, dass sich etwas verändert hatte: Sie konnten auf einmal wieder lächeln. Wirkten wacher. Beteiligten sich an Angeboten, die sie zuvor völlig abgelehnt hatten. Das Klinikpersonal hatte diese Veränderungen bemerkt und den Angehörigen berichtet – ohne zu wissen, dass ich gearbeitet hatte. Für Aussenstehende war es sichtbar, obwohl niemand wusste, weshalb.
Energetische Arbeit ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung – aber sie kann eine Ebene ansprechen, die dort nicht gesehen wird.
Das Schwierige in solchen Situationen: Eine einmalige Sitzung reicht oft nicht aus. Wenn das System geschwächt bleibt, können Besetzungen schnell wieder andocken. Es braucht Begleitung – und die Bereitschaft, an sich zu arbeiten.
Klinisch anerkannt ist diese Arbeit nicht. Niemand zahlt sie. Aber die Veränderungen, von denen mir berichtet wurde – sie waren real.

7. Zeichen, dass mehr dahinterstecken könnte
Nicht jede schwere Trauer hat eine energetische Belastung dahinter. Aber es lohnt sich, genauer hinzuschauen – bei dir selbst oder bei deinem Tier – wenn du folgendes erkennst:
- Die Trauer bewegt sich nicht – kein Leichterwerden, keine Wellen, nur Stau
- Weinanfälle oder Emotionsausbrüche, die sich nicht steuern lassen und zu jeder Zeit kommen
- Extremes Frieren, Schlaflosigkeit trotz totaler Erschöpfung, körperliche Schwere ohne medizinischen Befund
- Das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu finden – nur noch zu funktionieren oder zu schleppen
- Keine Energie mehr für irgendetwas – der Alltag wird zur unüberwindbaren Aufgabe
- Das Gefühl, dass alles sinnlos ist – stärker, als es die Trauer alleine erklären würde
Trauer darf schwer sein. Aber sie sollte dich nicht verlieren lassen.
8. Der nächste Schritt
Wenn du spürst, dass deine Trauer sich nicht bewegt – dass da etwas ist, das festhält, das blockiert, das dich nicht wieder auftauchen lässt:
Das musst du nicht alleine tragen!
In einer 1:1-Session schaue ich, was sich in deinem Energiefeld zeigt. Ich unterscheide, was zur Trauer gehört – und was zusätzlich noch dort wirkt und gelöst werden darf. Damit du wieder weinen kannst, wenn du weinen musst – und danach wieder du bist.
Damit Trauer wieder das sein darf, was sie ist: ein Weg durch den Schmerz. Kein Gefängnis darin.

Alle Infos zu einem energetischen Clearing und zur Terminbuchung findest du hier:





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